Liebe Storyteller, was ist der Unterschied zwischen einem Märchen und einer Lüge?

na, wer fühlt sich auch etwas ausgelaugt von der täglichen Nachrichtenlage? Pandemie, Rassismus, Verschwörungstheoretikern, Rechtsradikale, Autokraten, Narzissten, Nationalisten….
scheinen gerade das breite Narrativ in den sozialen Medien zu übernehmen.

Bei einer Recherche zur Macht von #fakenews und #wahrnehmung bin ich auf ein wunderbares Buch gestoßen, das ein echter „eye-opener“ war:
„Traue deiner Sehnsucht mehr als deiner Verzweiflung“ von @heinrichdickerhoff.
Das Buch, das ich also nur wärmsten empfehlen kann, war mir in dieser Woche voller Hass und Krisennachrichten eine echte Inspiration – nein, nicht als Realitätsflucht in eine buchstäbliche Märchenwelt, sondern eben als Auslöser für einen großen „Aha“ Effekt!

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Funktionsweise und Rolle von Märchen für das menschliche Wesen.

Denn Märchen haben sich eigentlich immer in erster Linie an Erwachsene gerichtet, nicht an Kinder. Wie sehr Märchen uns in unserer erwachsenen Welt heute fehlen, zeigt sich wohl an den viele Menschen, die offensichtlich lieber falschen Erzählungen, Narrativen und „gefühlten Wahrheiten“ auf den Leim gehen, als ganz auf diese in ihrem Leben zu verzichten. Alle Kulturen kennen in Ihren Erzählungen „Das Unsichtbare“, „das märchenhaft Magische“, was uns immer verborgen bleibt, dort wirkt und alles verbindet. „Das Unbewusste“ wird in unserer Zeit fast völlig ignoriert , rationalisiert, monetarisiert oder ganz ausgeklammert. Dieses Ausklammern hinterlässt eine Lücke, die Raum bietet für obskurste Verschwörungstheorien und selbstgestrickte Zusammenhänge, die auf einmal überall gesehen werden, wo tatsächlich gar keine sind.


Ich denke, wir alle sind wieder reif für eine positive Erzählung, ein optimistisches Bild, dass nicht die Wölfe und Drachen dieser Welt weglächelt, sondern uns hilft, diese zu überwinden und uns zu einem „Happy End“ führen kann. Gerade wir, als „Content Creators“ im www (Hund das ist jeder, der das hier liest) sollten uns bewusst sein, welche Message wir senden. Denn, wenn Märchen uns eines lehren, dann das wacker in die Welt hinausgehen sich immer mehr auszahlt, als sich unkend den Gefahren zu ergeben oder nur auf andere mit dem Finger zu zeigen um sie verantwortlich zu machen.

In a nutshell: „Erzähl keine Märchen..“ ist vielleicht genau die Einstellung, die den Lügen unseren gedanklichen Spielraum freigegeben hat.

…nicht Deiner Verzweiflung ( Heinrich Dickerhoff)


Was ist also eigentlich der Unterschied zwischen einem Märchen und einer Lüge?
Ich denke: die Lüge bietet dir eine Antwort, ein Märchen eine Lösung! in diesem Sinne

𝚐𝚘 𝚏𝚎𝚎𝚍 𝚢𝚘𝚞r 𝚑𝚎𝚊𝚍 𝚊𝚗𝚍 𝚋𝚎𝚌𝚘𝚖𝚎 𝚊 𝚜𝚝𝚘𝚛𝚢𝚝𝚎𝚕𝚕𝚎𝚛 … 𝚗𝚘𝚝 𝚊 𝚍𝚎𝚖𝚊𝚐𝚘𝚐𝚎!

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