Bewahren vs. Erhalten – Was is da der Unterschied?

Bewahren versus erhalten

Neues aus der Texterschmiede: was versteht man eigentlich unter dem Begriff „Konservativ“? 🧐

In meinem Texterhirn ploppt da gleich eine ganze Bilderwolke an Begriffen auf, angefangen beim Trachtenumzug, den „jolly Tories“ in Großbritannien, über CSU-Janker Jugend, Kirchenfürsten und Kegelbrüder bis hin zu Klinkerbau-Romantik, Gelsenkirchener Gartenzwergbarock und Friedrich Merz.

📖Der Blick ins angestaubte Lateinlexikon verrät „conservare“ wird übersetzt mit: (auf)bewahren, (aufrecht-) erhalten, retten.

Nun sind b e w a h r e n und e r h a l t e n zwei ziemlich unterschiedliche Dinge. Wer bewahren möchte, der möchte das dem Gegenwärtigen möglichst wenig Neues passiert, um jedmögliches Risiko bestmöglich zu vermeiden.

Veränderung an sich wird grundsätzlich eher als Bedrohung als als Chance empfunden und der erreichte Ist-Zustand soll bitte unverändert bleiben.

Der Blick in die Vergangenheit, die Überlieferung und das Leben von Tradition spendet hier gern Trost und Sicherheit. Wer aber schon nur etwas weiter zurück in die Vergangenheit blickt, trifft dann aber bereits wieder auf so uralte Lebensklugheiten wie:“ Das einzig Stete ist der Wandel“ (Heraklit 475 v.Chr)- na toll!

Tröstlicher und nachhaltiger ist es da als Konservativer ins Team „erhalten“ zu wechseln.
Wer etwas „erhalten“ möchte, der richtet seinen Blick fest auf die Zukunft. Zukünftige Veränderung wird als sicher gegeben eingepreist und es ist das Ziel das Gegenwärtige bestmöglich zu erhalten und in die Zukunft zu bringen und das im Sinne aller.
Moment! 😸das hört sich aber schon wieder eher nach „Fridays for Future“ an. Wer hätte gedacht, dass Strenggenommen Greta Thunberg eher als Galionsfigur einer erzkonservativen Bewegung verstanden werden kann.- naja, die Zöpfe hätten ein Hinweis sein können 😜😁

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